“...denn Nichts ist wichtiger, als sich wohl zu fühlen“ - BTS - Edit Siegfried-Szabo.

Vocal Focus Training

Zweiter Teilbereich: Vocal Focus Training (VFT)

Vocal Focus Training – VFT

Zweiter Teilbereich: Vocal Focus Training (VFT).

Vocal Focus Training (VFT)

Wie im Bewusstseinstraining arbeite ich hier auch mit dem Atemhilfsmuskel: musculus scalenus anterior.

Tief im Hals befinden sich drei paarige Muskeln, welche verantwortlich sind für das freie Drehen des Halses, für die seitliche Beugung und für das Aufrichten der Halswirbelsäule.

Bei unserer Körperarbeit ist der scalenus anterior von besonderer Bedeutung. Er ist ein wichtiger Atemhilfsmuskel, welcher aktiviert wird, wenn sich beim Einatmen die 1. Rippe hebt. Die erste Rippe liegt auf derselben Höhe wie das Schlüsselbein, direkt hinten dran.

Die Ziele sind:

  1. Auflösung und Beseitigung des Engegefühls im Hals.
  2. Ängste loslassen.
  3. Durch Selbstwahrnehmung Selbstvertrauen gewinnen.
  4. Die innere Muskulatur (Tiefenmuskulatur) aktivieren.
  5. Fokussierung im Körperlichen und im Mentalen.

Wiederum gelangen verschiedene Übungen zur Anwendung, die sich jeweils einer speziellen Körperpartie widmen, um die dortigen Abläufe bewusst zu machen und zu spüren.

“…Unsere Augen atmen, lachen und strahlen“

Edit Siegfried-Szabo – bewusstseinstrainerin.ch

Gesicht

Finden Sie zu mehr Selbstvertrauen, indem sie sich (besser) kennenlernen. Im Alltag beschäftigen wir uns viel zu wenig damit, ob sich unser Gesicht locker anfühlt. Wenn es uns aber gelingt, ein vollkommen entspanntes Gesicht zu haben, entsteht der Eindruck einer Maske, die jedoch durch den „Beobachter“, der hinter dieser Maske steht, belebt wird. Der „Beobachter“ belebt unsere Mimik.  Auch hier hilft uns das Einschalten des „stillen Beobachters“, die feine Muskulatur unseres Gesichts zu entspannen. Wenn sich unser Gesicht so locker anfühlt wie eine Maske, dann ist auch die Muskulatur der Zunge, dieses schwer kontrollierbaren Organs, entspannt. Dadurch wirkt Ihre verbale Kommunikation mit Ihrem Umfeld souverän.

 

Augen

Unsere Augen atmen, lachen und strahlen – wussten Sie das? Sie können im Augenbereich unter die äussere Schicht der Augenlider atmen und sofort fühlt sich Ihr ganzer Körper durchlässig an. Wenn Sie zudem mit geschlossenen Augen den Augapfel leicht nach oben rollen und gleichzeitig die Augenlider schwer werden lassen, stellt sich ein Distanzgefühl ein und begünstigt das Aufkommen von Ideen. Wenn Sie den Vorgang wiederholen und Ihre Augen von der Seite her mit Hilfe ihrer Finger zu Schlitzaugen verziehen („hinter den Augen lachen“) und dann die Atemluft wiederum unter die äussere Hautschicht Ihrer Augenlider lenken, erleben Sie eine grosse Entspannung und gleichzeitig ein starkes Präsenzgefühl.

 

Der Kiefer

Unsere Ängste sitzen häufig im Kaumuskel und im Kieferbereich. Der erste Schritt zur Freiheit besteht im Spüren lernen dieser Bereiche. Ich schlage meinen SchülerInnen jeweils vor, die Geräusche wie von weit weg anzuhören, sie dabei im inneren Ohr zu sammeln und dort abzulegen. Dabei fühlt man sich in der „Mitte“, und eine gewisse Entspannung setzt automatisch ein.

Nun öffnen Sie Ober- und Unterkiefer parallel, und zwar von den Scharnieren der „inneren“ Ohren her, so als ob Sie mit einem Lift nach unten gehen würden. Das Loslassen des Kiefers verschafft Ihnen einerseits Gelassenheit und erhöht gleichzeitig Ihre Aufmerksamkeit.

 

Zungenbein und Zunge

Das Zungenbein ist ein hufförmiger Knochen, der als einziger Knochen im menschlichen Körper keine Verbindung zu anderen Knochen hat. Mit seinen vielen Muskelverbindungen verbindet er den Kehlkopf mit den oberen Kopfräumen. Spricht man vom berühmten „Kloss im Hals“, so ist damit gemeint, dass die Zunge sich zurückgezogen hat, dadurch den Hals verengt und der Zungenbeinbereich somit blockiert ist.

Eigentlich sollte sich der hintere Teil  der Zunge so weich wie ein Schwamm anfühlen und dahinter muss die eindringende, kalte Atemluft spürbar sein. Wenn Sie dies mit meinen Übungen erreichen, fühlen Sie sich danach unglaublich frei.

Die Zunge selber muss unabhängig von der Kieferbewegung die Konsonanten und Vokale formen können; nur so kann die Sprache vom Zwerchfell abgefedert werden. Alles andere führt zum „Globusgefühl“ (zur Enge im Hals). Die Ärzte finden häufig keine Diagnose zu dieser Art von Beschwerde. Im Vocal Focus Training zeige ich Ihnen, wie Sie mehr Luft bekommen können, ohne mehr Luft einzuatmen, und dabei des Gefühl eines offenen Rachens und Halses haben.

In der Tat zieht sich der Kehlkopf nach oben und verengt sich der Raum im Rachen, wenn die Kraft der Zunge nicht bis ganz vorne in der Zungenspitze spürbar ist. Darum sagt der Volksmund auch, dass man „wieder runterkommen“ muss (nach einer Aufregung). Wir öffnen also den Kehldeckel – das ist der Moment unmittelbar vor dem Gähnen – und senken gleichzeitig ganz sanft den Kehlkopf. Sofort fühlt man sich körperlich wieder in der „Mitte“.

 Wenn es unserem „stillen Beobachter“ gelingt, eine gewisse Zeitlosigkeit und Gelassenheit zu empfinden, kann das Engegefühl sehr rasch verschwinden, weil die Bejahung der Gegenwart, des Augenblicks, und die Konzentration darauf die Ängste automatisch vertreibt. Hier lässt sich sehr deutlich erkennen, dass psychische Abläufe untrennbar mit den körperlichen zusammenhängen. Mental können wir Einfluss auf den Körper nehmen, und mit Körperübungen das Mentale beeinflussen.

Die unbewusste Angst, die im Hals sitzt, der „Kloss“ wie die Enge, können wir durch gezielte Übungen beseitigen. Dadurch verspüren Sie mehr Lebensfreude.

 

Atmung

Wenn die Atemluft so frei fliessen kann wie die Energien in einer Supraleitung, fühlt man sich regelrecht beflügelt. Dabei müssen wir sowohl die Nasenluft als auch die Mundluft beachten. Die Luft sollte man so einatmen, als ob man sie inhalieren oder trinken würde. Im Fachjargon spricht man auch von „inhalare la voce“.

Die Öffnung der Nasenräume müssen wir sowohl beim Einatmen als auch beim Ausatmen beachten. Es braucht nicht mehr Luft als wenn wir kurz an einer Rose schnuppern würden, um ihren Duft zu riechen. Die Öffnung der Nasennebenhöhlen können wir durch das Erspüren der Nasenräume trainieren.

Zu betonen ist, dass, wenn die Atmung ungehindert fliesst, unsere Schultern keine Energie zurückhalten „müssen“ und die Kraft ungehindert in unsere Hände strömen kann. Insbesondere Musiker und Sportler werden daraus grossen Nutzen ziehen.

 

Mimik

Ohne die richtige Atmung sowie ohne entspannten Kiefer und entspannte Zunge ist es schwierig, das „strahlende Gesicht“ mit dem subtilen, ausdrucksvollen Spiel der Mimik hinzukriegen. Sie fühlen sich vielmehr ausgeliefert, weil Sie durch die Verspannung des Gesichts (das vielleicht auch verspannt ist, weil Sie befürchten, eine Aufgabe nicht meistern zu können) keine gesunde innere Distanz zum äusseren Geschehnis aufbauen können, sondern sich, eben, unwohl fühlen in Ihrer Haut – wie gefangen. Das geschilderte Dreistufenkonzept nun hilft uns, aus diesem Zustand der Gefangenheit „auszubrechen“ und uns einerseits fokussiert, andererseits auf ebenso spielerische wie flexible Art Ausdruck zu verleihen, wenn wir uns den vielfältigen Aufgaben des Lebens stellen.

 

Ihr Nutzen

Wie Sie gelesen haben, sind Körper und Psyche untrennbar. Es ist, als würde unsere Psyche in unserem Gefäss, dem Körper, eine „Schauspielrolle“ spielen. Sobald sich der Schauspieler – unsere Psyche – dessen bewusst wird, dass er „nur“ eine Rolle spielt, kann er loslassen und zur Gelassenheit finden.

Durch das ständige Sich-Beobachten (als Schauspieler im eigenen Körper) gelingt es Ihnen, stets aufmerksam und fokussiert zu bleiben. Sie fühlen sich bereit, jede Situation erst einmal so anzunehmen, wie sie sich Ihnen darbietet, fühlen sich frei von Ängsten und ohne Enge. Dies wiederum führt Sie zu Ihrer „Mitte“ und verleiht Ihnen schliesslich auch ein strahlendes Gesicht. Sie sind glücklich, weil Sie in Ihrer „Mitte“ sind, also mit sich im Einklang und grundsätzlich zufrieden.

Jeder Mensch sehnt sich nach diesem Glück. Die Quelle zum Glück ist in uns! Wir müssen nur wissen, wie wir an sie herankommen und erschliessen können. Mit meinem Training zeige ich Ihnen den Weg.

30 Minuten

CHF 60.- 30 Minuten

45 Minuten

CHF 90.- 45 Minuten

60 Minuten

CHF 120.- 60 Minuten

30 Minuten

CHF 50.- 30 Minuten

60 Minuten

CHF 100.- 60 Minuten

Möchten Sie die Redeangst überwinden und die Enge im Hals verlieren?
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Bewusstseinstrainer in Basel
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Bewusstseinstrainerin, Sopranistin und Gesangspädagogin - BTS - Edit Siegfried-Szabo.


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