“...denn Nichts ist wichtiger, als sich wohl zu fühlen“ - BTS - Edit Siegfried-Szabo.

Bewusstseinstraining Supraleitung

Erster Teilbereich: Bewusstseinstraining Supraleitung (BTS)

Bewusstseinstraining Supraleitung – BTS

BewusstseinsTraining “Supraleitung” (BTS).

Bewusstseinstraining “Supraleitung” (BTS)

Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt auf der Entwicklung der Wahrnehmung unseres Bewusstseins – jenes stillen “Beobachters”, der bewirkt, dass wir uns im Schauspiel des Lebens jederzeit selber beobachten können. Die körperliche Wahrnehmung, die sich in dauernder Kommunikation mit Ihrem Denken befindet, wird nun ebenfalls unter die Führung dieses Bewusstseins gestellt. Diese Verbindung zwischen dem Empfinden der körperlichen Mitte und des “Beobachters” jederzeit herstellen und halten zu können, ist Ziel dieses Trainings.

In meinem Leben habe ich unzählige Bücher über Gesangstechniken, Körperarbeit etc. gelesen, doch wenn ich versuchte, die Methoden bei meinen Schülern anzuwenden, funktionierte dies meist nur kurzfristig. In den ersten Stunden – als noch alles “neu” war – zeigten die Übungen das gewünschte Resultat, aber auf einmal war da zuviel “Wille” vorhanden, dieses Resultat, welches sich bei genauer Anwendung der Übungsinstruktionen “spontan” eingestellt hatte, selbst herzustellen. Die Konsequenz: während zuvor die innere Muskulatur (Tiefenmuskulatur) angeregt worden war, wurde nun wie gewohnt die äussere Muskulatur aktiv, auf die unser Wille gewohnheitsmässig leichter Zugriff hat.

„Mit dem Bewusstseinstraining “Supraleitung“ BTS erreichen sie es die körperliche und mentale Mitte zu finden und zu empfinden, damit sie ihre zahlreichen privaten und beruflichen Herausforderungen mit mehr Gelassenheit und Konzentrationsfähigkeit meistern können. BTS ist eine Schulung, ihrer Fähigkeiten ihre Gedanken und Körperempfindungen zu beobachten und korrigieren, statt sie unkontrolliert ihre Wirkung entfalten zu lassen.“

Diese Beobachtungen machten mich misstrauisch gegenüber sogenannten “Wahrheiten”, die allseits propagiert wurden und sich am Ende doch nur als Halbwahrheiten entpuppten.

Das Ergebnis meiner langjährigen Suche war schliesslich dies: Unsere Wahrheit liegt nicht einfach in dieser oder jener Technik. Sie liegt vielmehr – buchstäblich – in unserer Mitte. Diese Mitte ist sowohl körperlich als auch geistig zu verstehen. Ruht der Mensch in ihr, ist die “Supraleitung” kühl und unsere Energie kann ungehindert fliessen. Wir können dann zum Beispiel frei, d.h. ohne Kloss im Hals etc., reden oder singen – das physische Element. Gleichzeitig fühlen wir uns mit uns selbst im Einklang: das ist das “geistige” Element.

Den Begriff  “Supraleitung” entnahm ich aus der Physik. Dort wird eine Supraleitung nämlich auf eine sehr tiefe Temperatur abgekühlt, wodurch die Energie in der Leitung ohne Widerstand fliessen kann. Stellen wir uns jemanden vor, der einen Wutanfall hat. All sein Blut staut sich in seinem Kopf, dieser wird rot, die Schlagader schwillt an und droht zu platzen. Der Wütende wirkt erhitzt. Seine äussere Muskulatur ist aktiviert – die Stimme überschlägt sich, wenn er schreit. Vielleicht erhebt er auch seine Hand, um jemandem eine runterzuhauen.

Wenn sich aber das Blut irgendwo staut und einem die Stimme entgleitet, ist da nichts von freiem Energiefluss. Ist man zudem erhitzt, ist die Temperatur erhöht. – Bewahrt ein Mensch dagegen seine Ruhe, selbst wenn er mit demselben Ärgernis konfrontiert ist wie unser Wütender, weil er seinen Beobachter eingeschaltet hat, so ermöglicht ihm dieser “stille Beobachter”, zu den Geschehnissen eine gewisse innere Distanz zu halten. Der Mensch ist – und wirkt – dadurch “kühl”. Seine Energie kann wegen dieser kühlen Ruhe frei fliessen. Er ist entspannt, seine innere Muskulatur wird angeregt.

 

Was glauben Sie, wer sich auf klügere Weise aus der Affäre zieht? Der erhitzte Wütende – oder der “kühl” Beobachtende?

Unsere “Mitte” einmal oder auch mehrmals zu finden ist relativ einfach. Weniger einfach ist es, sie dann zu finden und stabil in ihr verweilen zu können, wenn die Geschehnisse um uns derart heftig auf uns einwirken, dass wir alle Mühe haben, ruhig zu bleiben und “kühl”. Oder wenn Ereignisse in unserem Leben uns sozusagen laufend das Wasser abgraben, was uns zermürbt und uns in einem schleichenden Prozess aus dem Lot bringen, ohne, dass wir das merken. Unsere Mitte, und den “sicheren” Weg dahin, müssen wir darum erst richtig kennenlernen. Ich zeige Ihnen, wie das geht. 

Dabei kommen diverse Übungen zur Anwendung, bei denen bewusst auf die verschiedenen Körperpartien – z.B. den Nasen- und Rachenraum, aber auch die Brust- und Rückenmuskulatur – eingegangen wird.

 

Die Ziele dieses Dreistufenkonzepts sind:

  1. Auflösung und Beseitigung des Engegefühls im Hals.
  2. Ängste loslassen.
  3. Durch Selbstwahrnehmung Selbstvertrauen gewinnen.
  4. Die innere Muskulatur (Tiefenmuskulatur)
  5. Fokussierung im Körperlichen und im Mentalen.

 

Unsere Mitte – diese subtile Balance zwischen Körper und Seele – ist ein stets zu Erringendes. Wer über eine gute Körperwahrnehmung verfügt, den “stillen Beobachter” einzuschalten weiss und entsprechend geübt ist, kann seine Mitte durchaus auch herstellen, wobei dieses “Herstellen” weniger willensgesteuert erfolgt, als dass es darum geht, einen bestimmten, erwünschten Zustand zuzulassen. Um es mit dem Bild der Supraleitung auszudrücken: Wenn es uns gelingt, die äusseren Körpermuskeln zu entspannen – also “abzukühlen” – finden wir dadurch den Zugang zur inneren Muskulatur (Tiefenmuskulatur). Die Verbindung entsteht.

“…körperliche und mentale Mitte zu finden und zu empfinden“

Edit Siegfried-Szabo – bewusstseinstrainerin.ch – BTS

Musculus scalenus anterior

Tief im Hals befinden sich drei paarige Muskeln, welche verantwortlich sind für das freie Drehen des Halses, für die seitliche Beugung und für das Aufrichten der Halswirbelsäule.

Bei unserer Körperarbeit ist der scalenus anterior von besonderer Bedeutung. Er ist ein wichtiger Atemhilfsmuskel, welcher aktiviert wird, wenn sich beim Einatmen die 1. Rippe hebt. Die erste Rippe liegt auf derselben Höhe wie das Schlüsselbein, direkt hinten dran.

Zwerchfell und Atmung

Das Zwerchfell ist zentral für unsere Atmung und für die “Supraleitung” – aber es ist schwierig zu beeinflussen. Es ist eine Membrane, die wir nur indirekt bewegen, also anspannen und entspannen, können. Bei der optimalen Einatmung zieht sich das Zwerchfell zusammen und senkt sich. Wir können dies bei gewissen natürlichen, spontanen Vorgängen beobachten, etwa beim Seufzen, Stöhnen oder Lachen. Diese periodische Spannung und Entspannung des Zwerchfells nehmen wir kaum bewusst wahr, obwohl genau dies die Grundlage eines frei fliessenden Atems ist.

Das bewusste Beobachten dieser Vorgänge – Seufzen, Stöhnen, Lachen – zeigt uns, dass es letztlich “nur” darum geht, wieder zu dieser Natürlichkeit der Bewegung zurückzukehren: indem wir sie wieder zulassen. In den ersten Monaten kann man bei praktisch jedem Baby die natürliche Zwerchfellatmung sehr deutlich beobachten. Je mehr diese Natürlichkeit aber gestört wird von den Sorgen und Mühen des Alltags, zieht sich diese Natürlichkeit zurück bzw. wird durch unsere Sorgen richtiggehend “vertrieben”. In der Folge wird alles schwerfälliger und mühsamer: das Atmen, das Leben.

Durch das bewusste Wahrnehmen unserer selbst und mit Hilfe spezieller Übungen können wir jedoch diese Natürlichkeit wieder erlangen.

Das Zwerchfell ist mit unserer inneren Muskulatur (Tiefenmuskulatur) eng verbunden: mit den inneren Bauchmuskeln, dem inneren Brustmuskel, der inneren Rückenmuskulatur, den zahlreichen Muskelsträngen, die unseren Beckenboden ausmachen, sowie mit der Zwischenrippenmuskulatur. In meinen Übungen versuche ich, die Balance – die Mitte und den Energie- und Atemfluss – durch die Anwendung des oben erwähnten Dreistufenkonzepts herzustellen.

Bei den gängigen Atemübungen halte ich mich eher zurück. Meine Erfahrungen zeigen, dass gewisse Atemübungen – vielleicht die meisten – eher die Anspannung der äusseren Muskulatur verstärken, dadurch die “Supraleiter” sozusagen erhitzen und so den Weg nach innen beeinträchtigen oder gar verhindern.

Nur wenn die äussere Muskulatur durchlässig ist, kann der Atemfluss ungehindert seinen Weg finden.

 

Brustmuskeln

Die Brustmuskulatur wird von der Fachliteratur etwas stiefmütterlich behandelt. Entweder es ist die Rede von einer tiefen Bauchatmung oder von einer “Flankenatmung”, wenn man die optimale Atmungsart beschreiben will. Die Bedeutung des Brustraums wird viel zu wenig beachtet. Dabei kann man bei grossen Sängern immer wieder sehr gut beobachten, wie der Brustraum sich mehr und mehr ausbreitet und hebt und der Ton zu einer runden, wundervollen Schönheit wird. Doch auch wenn man keine sängerische Tätigkeit anstrebt, verhilft einem das Öffnen und Offenhalten des Brustraums einerseits zu einer gerade(re)n Haltung, andererseits zu einer stärkeren Sauerstoffversorgung. Sie bekommen einen klareren Kopf.

 

Das “Geheimnis” besteht hier wiederum darin, die äusseren von den inneren Muskeln unterscheiden zu lernen. Die kleinen, inneren Brustmuskeln und der vordere Sägemuskel sind für die richtige Atmung zentral.

 

Bauchmuskeln

Wenn wir angespannt sind, spannen wir auch sehr schnell unsere äusseren Bauchmuskeln an. Der Bauch hat drei wichtige Muskelschichten, aber nur die innereste, der Transversus, ist mit der Rückenmuskulatur verbunden. Sobald wir unseren inneren Halt finden, verschwindet das Hohlkreuz und der Muskel neben der Wirbelsäule kann ihre körperstreckende Funktion übernehmen. Die “innere Säule” öffnet sich, Ihr Atem fliesst frei, Sie fühlen sich aufrecht und “bei sich selbst”. Sie können nun vermehrt agieren statt “nur” zu reagieren.

 

Die Rückenmuskulatur

Wenn wir uns unseren „stillen Beobachter“ als „Schattenmenschen“ vorstellen, der wie ein Schatten unmittelbar hinter uns steht, finden wir leichteren Zugang zu unserer inneren Rückenmuskulatur.

Insbesondere dem 12. Brustwirbel kommt in unserer Körperhaltung und der Atmung eine wichtige Rolle zu. Hier ist, von der inneren Seite her, nämlich auch der Psoas-Muskel (der „Muskel der Seele“) angebunden. Oft haben wir einen kleinen Buckel, der daher rührt, dass unser 12. Brustwirbel undurchlässig ist. Auch so ein Buckel beeinträchtigt den Energiefluss.

Die innere Anbindung des Zwerchfells an den 12. Brustwirbel öffnet uns sozusagen den Weg zu einer Dehnung und Ausweitung von innen. Diese Dehnung und Ausweitung erfolgt in 3 Dimensionen – horizontal (quer), vertikal („Säule“) und auf der Ebene vorne-hinten. Damit werden wir körperlich freier und in unseren Emotionen, da letztere durch die Dehnung und Ausweitung freigesetzt werden. Die Seele fühlt sich beflügelt.

 

Schultern

Wenn die innere Brustmuskulatur gedehnt wird, werden unsere oftmals sehr angespannten Schultern entlastet: sie kommen auf die innere Säule zu sitzen und bleiben so frei beweglich. Man spürt sogleich, wie die innere Energie zu fliessen beginnt und unsere schöpferische Kraft freisetzt. Wir haben plötzlich wieder Einfälle und Ideen.

 

Beine und Beckenboden

Beine und Beckenboden bilden zusammen eine Art Wurzel, die uns einerseits erdet, uns also „fixiert“, andererseits stets elastisch und im Wachstum begriffen ist. Die Fähigkeit, die untere Hälfte unseres Körpers bewusst zu spüren, ging durch unsere Gewohnheit, viele Tätigkeiten im Sitzen auszuüben, etwas verloren. Dabei kann man der Bedeutung der Energie, die von unseren Sohlen her über unsere Knöchel, Waden, Knie und Oberschenkel in den Beckenboden fliesst, gar nicht genug Aufmerksamkeit schenken. Ohne diese energetische Verbindung sind wir wie ein Baum ohne Wurzeln. Sobald wir uns unserer „Wurzeln“ bewusst werden und diesen Energiefluss in unseren Beinen spüren, fühlen wir uns geerdet. In unserem Körper wie im Leben nun stehen Erdung und Flexibilität scheinbar im Widerspruch – aber eben nur scheinbar, denn alles ist schliesslich stete Veränderung, und doch sind wir immer dieselbe Person – derselbe „stille Beobachter“ – der all dies wahrnimmt und verarbeitet.  

 

Polarität

Je zentrierter wir sind- stellen Sie sich Ihre innerste Mitte im Körper als den Mittelpunkt eines dreidimensionalen Mandalas vor -, desto grösser und weiter fühlt sich der Raum um uns herum an. Hier entspringt der Quell unserer je eigenen schöpferischen Energie: dies soll jeder einzelne in dieser Arbeit mit mir erfahren können.

Sich und das Leben annehmen – die „Supraleitung“ der Psyche im Singen

Die Quelle der schöpferischen Energie ist in uns selber angelegt, wir müssen nur wissen, wie wir zu ihr vordringen und sie erschliessen können. Wenn Sie sich auf diese abenteuerliche Reise zur eigenen, inneren Mitte einlassen, werden Sie folgenden Satz verstehen lernen: Ich finde das Leben schön, weil ich nichts gegen das habe, was geschieht. Man könnte auch sagen: Weil ich alles, was das Leben an mich heranträgt, grundsätzlich zulasse. Ich nehme es an, so wie ich mich auch bemühe, mich selbst anzunehmen.

Seltsamerweise mäkeln ausgerechnet sehr gut aussehende Menschen oft an ihrem Äusseren herum und finden sich nicht schön. Sie finden z.B. ihre Oberschenkel zu dick, ziehen deshalb den Unterleib zusammen und schon verkürzen sich die Beckenbodenmuskeln. Diese aus mangelndem Selbstbewusstsein zur „Korrektur“ eingenommene Körperhaltung führt dazu, dass sich das Zwerchfell nicht genug senken kann, was unser Atemvolumen verkleinert.

Oder eine Person findet ihre Schultern zu breit und zieht darum die innere Brustmuskulatur zusammen, was den Brustraum verengt.

Die Ablehnung des eigenen Körpergefässes und die Versuche, die vermeintliche Hässlichkeit zu korrigieren oder zu kaschieren, führen – wegen der falschen, d.h. unnatürlichen Körperhaltungen – zu starken Energieblockaden. Die „Supraleitung“ kann die Energien nicht fliessen lassen.

Darum ist es wichtig, dass wir uns und unsere körperlichen Gegebenheiten erst einmal voll und ganz annehmen lernen. Nur so stossen wir zu unserem innersten Kern vor, zu dem, was uns ausmacht – und nur von dort aus können wir überhaupt etwas an uns oder unserem Leben verändern. Sonst quälen wir uns nur mit unseren vermeintlichen, rein äusserlichen „Selbst-Korrekturen“! Von unserem innersten Kern her dagegen fliesst die wahrhaft schöpferische Kraft.

Gelingt uns dies, lösen sich die Angst vor der Zukunft und das Betrauern der Vergangenheit im Nichts auf. Übrig bleibt allein der Moment: Das HIER und JETZT.

Neben dem rein Fachlichen, das ich vermittle, möchte ich meinen Schülern gerne den Weg dahin aufzeigen, indem ich sie anhand diverser Übungen, die verschiedene Muskeln und Muskelgruppen betreffen, zu einer besseren Eigenwahrnehmung führe. Denn unsere Stimme entfaltet ihr volles Potential nur dann, wenn wir ihr die Räume öffnen – was voraussetzt, dass wir eine gesunde Liebe nicht nur zu unserer Stimme, sondern zu uns selbst entwickeln.

30 Minuten

CHF 60.- 30 Minuten

45 Minuten

CHF 90.- 45 Minuten

60 Minuten

CHF 120.- 60 Minuten

30 Minuten

CHF 50.- 30 Minuten

60 Minuten

CHF 100.- 60 Minuten

Stressabbau Coaching,
Erschöpfung Coaching,
Selbstvertrauen trainieren Coaching

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Bewusstseinstrainer in Basel
Gesangsunterricht in Basel | BewusstseinsTrainer | Stimme trainieren

Bewusstseinstrainerin, Sopranistin und Gesangspädagogin - BTS - Edit Siegfried-Szabo.


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